Netzwerk Gender Training                          
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Positionen
 

 

Gender Mainstreaming in der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit
(Wie Gender Politiken verdampfen)

Strategien des Gender Mainstreaming haben in der Entwicklungszusammenarbeit ihre Wurzeln und wurden in einigen Organisationen auch erfolgreich eingeführt. Verbindliche Leitlinien und unternehmensweite Politiken wurden verabschiedet, personelle Ressourcen zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse sind allerdings gemischt wie die Erfahrungen von Mitgliedern des Netzwerk Gender Training bestätigen (siehe unten). Gender Mainstreaming führt nicht automatisch dazu, dass es zu einer nachhaltigen Verbesserung und Gleichstellung in den Beziehungen zwischen Männern und Frauen kommt.

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Gleichstellungspolitik kontrovers - Argumentationshilfe erschienen

In vielen Medien wird gegen verschiedene Formen von Gleichstellungspolitik polemisiert. Auch am Arbeitsplatz oder in privaten Diskussionen werden antifeministische Positionen vertreten. Unser Netzwerk-Mitglied Melanie Ebenfeld hat in Zusammenarbeit mit Manfred Köhnen eine Argumentationshilfe herausgegeben: "Gleichstellungspolitk kontrovers. Eine Argumentationshilfe". Die Broschüre wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung publiziert. Die Autorinnen und Autoren arbeiten in Bildung und Fortbildung, Beratung und Forschung zu Geschlechterfragen. Sie wollen Sachverhalte deutlich machen, die in den Medien oft zusammenhanglos, unsachlich oder emotionalisiert dargestellt werden. So wollen sie konstruktive Debatten ermöglichen.

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Ergebnisse und Wirkungen von Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming ist eine Strategie mit dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit. In der Organisationsentwicklung heißt das beispielsweise den Blick auf die Geschlechterverhältnisse in einer Verwaltung, einer öffentlichen Institution oder in einem Betrieb zu werfen. Damit wächst die Sensibilität für Bevorzugungen des einen oder anderen Geschlechts oder bestimmter Herkunfts- und Altersgruppen. Als Folge werden Umstrukturierungen vorgenommen, neue Schwerpunkte gesetzt – die Effekte sind vielfältig. Die Mitglieder des Netzwerks Gender Training haben Erfahrungen zusammengetragen.

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Debatte um Gender und Diversity

"Gender" ist ein inzwischen inflationär gebrauchter Begriff. Sehr häufig wird "Gender" gesagt, wenn eigentlich „Gender Mainstreaming" gemeint ist. Oft ersetzt „Gender" den Begriff "Frauen", ein anderes Mal markiert "Gender" das Vorhandensein von Frauen und Männern (z.B. "Gender-Team"). Ähnlich unscharf wird der Begriff "Diversity" häufig dann benutzt, wenn eigentlich "Managing Diversity" gemeint ist. Darin kommt eine Vermischung wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer, emanzipatorischer Ansätze zum Ausdruck. "Diversity“ ist der politische Begriff von Menschenrechtsgruppen aus den USA, die um Gleichstellung kämpften, während "Managing Diversity" die Business-Perspektive wiedergibt, die in der Unterschiedlichkeit sozialer Gruppen im Unternehmen geldwerte Vorteile sieht.

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Zu den Wurzeln von Gender Mainstreaming

Der Begriff Gender Mainstreaming tauchte erstmals 1985 auf der Weltfrauenkonferenz in Nairobi auf. Auf einem langen Weg wanderte er von den internationalen Frauenkonferenzen bis in die grundlegenden Formulierungen der Europäischen Union im Amsterdamer Vertrag von 1997.

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Gender Manifest

Das Gender-Manifest wurde 2006 von einer Gruppe gendertheoretisch und -politisch engagierter WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus Berlin verfasst. Das Manifest richtet sich vor allem an Gender-TrainerInnen und -BeraterInnen mit dem Ziel, durch die Reflexion theoretischer und praktischer Prämissen einen Beitrag zur Qualitätssicherung genderorientierter Arbeit zu leisten.

Das Netzwerk Gender Training unterstützt das Gender-Manifest

www.gender-mainstreaming.org

 

Qualitätskriterien für Gender Training

Was ist ein Gender Training und vor allem: Was ist ein GUTES Gender Training? Das Netzwerk Gender Training hat das Thema "Qualität" seit seinem Bestehen auf der Tagesordnung. Mit unserer Veröffentlichung "Geschlechterverhältnisse bewegen. Erfahrungen mit Gender Training" (2004) tragen wir zu dieser Debatte bei. Weitere Impulse für die Fachöffentlichkeit erfolgen über Workshops, Beratungen und Beiträge in Fachzeitschriften. Ein Beitrag von Gerrit Kaschuba in unserer Buchpublikation befasst sich explizit mit Qualitätskriterien für Gender Training. Zur Veranschaulichung finden Sie einen Auszug aus dem Artikel.

Qualitätskriterien (pdf, 36 kb)